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Kaffee trinken schützt vor Brustkrebs

Kaffee trinken schützt vor Burstkrebs. Das zumindest behauptet Dr. Kirstin Moyisch (Universität Buffalo). Die Wissenschafter haben Daten von fast 2000 Brustkrebspatienten erhoben und ausgewertet. Dabei wurden auch Ernährungsgewohnheiten erfasst.

Frauen, die täglich mehr als vier Tassen Kaffee trinken, haben ein 40% geringeres Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Offenbar kann Koffein vor Brustkrebs schützten, indem es den Hormonhaushalt beeinflusst. Bei entkoffeiniertem Kaffee hätte in diesem Kontext demzufolge keine schützende Wirkung.

Dieser Effekt wurde nur bei Frauen vor den Wechseljahren festgestellt. Frauen nach den Wechseljahren scheinen vom Kaffee-Konsum nicht zu profitieren.

Gesunde Ernährung schützt nicht vor Darmkrebs

Viel Obst und Gemüse essen, sich einfach gesund ernähren. Lange Zeit glaubten Ernährungsmediziner, dass eine balastoffreiche Ernährung vor Darmkrebs schützt. Neue Studien weisen darauf hin, dass das nicht der Fall ist. In einer Studie mit 700.000 Personen fand man heraus, dass Personen mit ballastoffreicher Ernährung genau so häufig an Darmkrebs erkranken wie Personen, die sich ballastoffarm ernähren.

Neben der Ernährung scheint ein normales Körpergewicht eine wichtige Rolle einzunehmen. Dennoch fördert eine gesunde Ernährung mit viel Bewegung ein normales Körpergewicht. Eine gesunde Ernährung trägt natürlich auch dazu bei, dass anderen Erkrankungen vorgebeugt wird.

Quelle: The Journal of the American Medical Association

Krebs vorbeugen – durch Pille oder Ernährung (Chemoprävention)

Chemoprävention scheint ein neuer Markt zu werden. Und vielleicht sogar zu Recht. Was ist Chemoprävention gegen Krebs? Die Idee der Chemoprävention ist ganz einfach: Krebs soll gar nicht erst entstehen. Bekannt ist, dass bestimmte Obst- und Gemüsesorten eine vorbeugende Wirkung auf die Krebsentstehung haben. Diese Eigenschaft will man nutzen und für Menschen in Tabletten oder Pillen zugänglich machen.

Man könnte auch einen Mix aus den bekannten Stoffen zusammensetzen, die vorbeugende Wirkung auf das Entstehen von Krebs haben. Eine belegte vorbeugende Wirkung weist Soja (das darin entstandene Genistein) aus. Auch Brocolli und alle anderen Kohlsorten beinhalten Stoffe (zum Beispiel das schwefelhaltige Sulphurophan), die der Krebsentstehung vorbeugen. Weitere Beispiele aus der Natur sind Tomaten (Lycopen) und die Inhaltstoffe des grünen Tees.

Die Pille gegen die Entstehung von Krebs. Das ist das Ziel und der neue Ansatz.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum – Rasterfahndung gegen Krebs – Wissenschaftler durchforsten die Natur nach neuen Wirkstoffen

Hinweis: Weitere Informationen zu Krebs auf dem Chirurgie Portal. Fragen können Sie im Forum für Krebs stellen.